• Mme de Salzmann
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Mme de Salzmann über die Gurdjieff Arbeit

„…Die Ideen sind eine Aufforderung, eine Aufforderung hin zu einer anderen Welt, ein Ruf von einem, der weiß und die Fähigkeit hat, uns den Weg zu zeigen. Doch die Umwandlung des menschlichen Seins erfordert etwas mehr. Sie kann sich nur vollziehen, wenn eine wirkliche Begegnung stattfindet zwischen den bewussten Kräften, die auf uns herabkommen, und einer völligen entsprechenden Hingabe. Dies ergibt eine Verschmelzung. Ein neues Leben kann dann auftauchen, in einer neuen Zusammensetzung von Bedingungen, das nur jemand mit einem objektiven Bewusstsein erschaffen und entwickeln kann.
Aber um das zu verstehen, muss man alle Stufen dieser Entwicklung gegangen sein.
Ohne eine solche Erfahrung und das entsprechende Verständnis wird die Arbeit ihre Wirksamkeit verlieren und die Gegebenheiten werden falsch interpretiert. Sie werden im entsprechenden Moment nicht dargebracht und man wird erleben, dass Ereignisse und Anstrengungen auf dem üblichen Niveau des Lebens stecken bleiben und sich sinnlos wiederholen…“

aus: Views from the Real World. Early talks of G. I. Gurdjieffs



G. I. Gurdjieff

Gurdjieff wurde ca. 1870 im Kaukasus geboren, in einem Kreuzungspunkt der Traditionen und Kulturen des Orients und des Westens, dort wo sich eine Lebensart in Jahrhunderten wenig verändert. Er genoss eine religiöse und wissenschaftliche Ausbildung zugleich.
Auf seine Fragen: Wer bin ich? Warum bin ich hier? fand er jedoch weder in der Religion noch in der Wissenschaft eine Antwort.

Bücher von Herrn Gurdjieff

Beelzebubs Erzählungen für seinen Enkel

Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen

Das Leben ist nur wirklich, wenn „Ich bin"


G. I. Gurdjieff erklärt den Plan seines Gesamtwerkes folgenermaßen:

P.D. Ouspensky

Die Suche von P.D. Ouspensky in Europa, Ägypten und dem Orient nach einer Lehre, die die Probleme von Mensch und Weltall für ihn lösen könnte, führte ihn 1915 zu seinem Treffen mit G. I. Gurdjieff.